Liquidity Risk - SynoFin Risikomanagement Service AG

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Liquidity Risk

Die Lösung
 
Das Liquiditätsrisiko von Vermögenswerten ist eng mit der Marktliquidität verknüpft. Es besteht in der Gefahr, dass Vermögenswerte aufgrund mangelnder Liquidität des entsprechenden Marktes nur mit Preisabschlägen wieder verkauft werden können. Dieser Preisabschlag kann bei Verkauf zu einer geringeren Einzahlung als geplant führen und somit die Liquidität negativ beeinträchtigen bzw. gefährden. Das Liquiditätsrisiko von Vermögenswerten ist deshalb bei der Risikomessung der jeweiligen Vermögensposition zu berücksichtigen.


Die Messung des Liquiditätsrisikos von Vermögenswerten basiert auf der Preis-Mengen-Funktion für den Vermögenswert (z.B. Aktie, Anleihe, Währungsposition etc.), die am Markt beobachtbar ist. Die Preis-Mengen-Funktion beschreibt den Zusammenhang zwischen angebotener bzw. nachgefragter Menge des Vermögenswertes und dem daraus resultierenden zugehörigen Preis. Dabei wird zwischen dem Geld- und dem Brief-Kurs unterschieden. Der Geldkurs ist der Kurs, zu dem der Vermögenswert nachgefragt wird und der Briefkurs ist der Angebotspreis. Mit zunehmender nachgefragter Menge sinkt der Abstand zwischen Geld- und Briefkurs. Diese Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (die sogenannte Geld-Brief-Spanne) ist ein Indikator für die Marktliquidität des Vermögenswertes. Je höher die Geld-Brief-Spanne, desto geringer ist die Marktliquidität.

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